Text Spinning: Einfluss des Panda Updates


Text Spinning Panda Update

Am 12. August 2011 hat Google das Panda Update weltweit in fast allen Sprachen veröffentlicht. Darunter auch Deutschland, so dass die Ergebnisse auf www.google.de nun auch durch dieses Algorithmusupdate beeinflusst werden. Bei dem Update geht es darum, qualitativ hochwertigen Content zu fördern bzw. minderwertigen Content (auch “shallow content” genannt) abzustrafen. Grund genug für mich, dass ich ein paar Untersuchungen anstelle um die Wirksamkeit des Text Spinnings (auch “Article Spinning” genannt) nach dem Panda Update zu bewerten – schließlich vertreibe ich ja einen Article Spinner ;)

Kurze Einführung: Was ist Text Spinning und wozu dient es?

Unter Text Spinning versteht man eine Technik, mit der es möglich ist Texte zu vervielfältigen, ohne das dabei Duplicate Content ensteht. Dazu wird ein Text mit einer bestimmten Syntax bearbeitet, die dann wiederum von einem Programm (einem sogenannten Text- oder Article Spinner) erkannt und verarbeitet wird. Diese Spinning Syntax wird auch als Spintax bezeichnet und besteht in ihrer einfachsten Variante aus den drei folgenden Zeichen: { | }

Diese Zeichen werden zur Kennzeichnung synonymer Wörter benutzt, so dass die Software bei der Erstellung der Texte jeweils eines der Synonyme auswählen und damit einen neuen Text generieren kann. Am besten lässt sich das an einem kurzen Beispiel erklären:

Mit Hilfe eines {Text|Article} Spinners lassen sich {viele|hunderte|tausende} {Texte|Artikel} generieren.

Eine Text Spinning Software kann daraus nun zum Beispiel die folgenden Texte generieren:

  • Mit Hilfe eines Text Spinners lassen sich viele Texte generieren.
  • Mit Hilfe eines Text Spinners lassen sich hunderte Artikel generieren.
  • Mit Hilfe eines Article Spinners lassen sich viele Artikel generieren.
  • Mit Hilfe eines Article Spinners lassen sich tausende Texte generieren.

Der Clue: Der gleiche Inhalt, anders ausgedrückt und damit wieder “unique” im Sinne Googles, so dass kein Duplicate Content entsteht. Tiefer möchte ich an dieser Stelle nicht in das Text Spinning einsteigen, sondern verweise stattdessen auf einige weiterführende Artikel, die ich vor einiger Zeit bereits veröffentlicht habe:

Wie das ganze in der Praxis aussieht, kann dem Demo Video von meinen Article Wizard entnommen werden:

(Weitere Videos gibt es unter Video Tutorials)

Text Spinning und Google Panda – Wo ist das Problem?

Das Panda Update wurde vor dem Hintergrund entwickelt, die Qualität der SERPs zu verbessern. Einer der Auslöser dazu war die Vormachtstellung sogenannter Contentfarmen, die Unmengen von Content produziert haben, der jedoch von minderwertiger Qualität war. Ein weiteres Problem bestand in sogenannten Scrape- bzw. Aggregatorwebseiten. Diese haben Texte von verschiedenen anderen Webseiten automatisch eingelesen und diese entsprechend “vermixt”. Sowohl Contentfarmen als auch Aggregatoren waren teilweise sehr prominent in den Suchmaschinenergebnissen vertreten, aber haben zu einer schlechten User Experience geführt, denn die Suchenden fanden dort zum Großteil keine Informationen, die ihnen weitergeholfen haben.

Mit dem Panda Update wurde dieses Problem angegangen und einige prominente Vetreter von Contentfarmen und Aggregatoren wurden massiv abgestraft. Es weiß jedoch noch niemand genau, an Hand welcher Kriterien die Abstrafungen nun tatsächlich festgemacht wurden. Da es Google laut eigener Aussage aber um guten Content geht, kam der Gedanke auf, dass beispielsweise Duplicate Content ein maßgeblicher Einflussfaktor seien könnte – denn das war es, was zum Beispiel Aggregatoren produzierten (zumindest prinzipiell). Es kam sogar die Idee auf, Google würde den Sinn eines Textes erfassen und an Hand dessen erkennen, ob ein Duplikat vorliegt. Beispiel zur Verdeutlichung:

Zwei verschiedene Autoren schreiben über ein Pflaumenkuchenrezept. Sie lassen keine persönlichen Tipps o.ä. mit einfließen sondern halten sich strikt an die wichtigsten Sachen. Damit werden zwar unterschiedliche Texte erstellt (denn die Wortwahl kann ja durchaus variieren), aber der wirkliche “Inhalt” ist im Prinzip identisch.

Es ist offensichtlich, dass das nicht gerade günstig für das Text Spinning wäre, denn beim Text Spinning geht es ja gerade darum, den gleichen Inhalt mit unterschiedlichen Worten auszudrücken. Aber es handelt sich ja auch nur um eine Vermutung. Es ist höchste Zeit für ein paar konkrete Daten…

Wie gut ranken gespinnte Texte und vererben ihre Links Power?

Im Februar diesen Jahres gab es einen SEO Contest, bei dem der Begriff “KubaSeoTräume” optimiert werden sollte. Ich habe mit mehreren Webseiten daran teilgenommen und im Zuge dessen ausgiebig die Wirksamkeit von gespinnten Texten untersucht. Zum Teil habe ich sogar dokumentiert, was ich wann gemacht hab ;)

Auf meinen “Hauptprojekten”, also den tatsächlichen Teilnehmerseiten, habe ich eigens geschriebene Texte (ungespinnt) verwendet. Im Prinzip habe ich hauptsächlich mit Artikelverzeichnissen, Presseportalen und Freeblogs zum Linkbuilding gearbeitet und dabei eben ausschließlich gespinnten Content verwendet. Zum Stichtag des Contestfinales hatte es damals leider nur für Platz 3 mit meiner Mainpage http://www.mywebsolution.de/artikel/19/show_Article-Spinning.html gereicht. Seitdem ist die Seite aber stetig gestiegen und befindet sich seit einiger Zeit auf Platz 1. Der Rankingverlauf seit Start des Contests kann der folgenden Grafik entnommen werden (Klicken für große Version):

KubaSeoTräume Rankings

KubaSeoTräume Rankings von MyWebsolution am 13.08.2011

Insbesondere gab es also keine Veränderung am Ranking nach der Liveschaltung des Panda Updates, denn die Seite steht weiterhin auf Platz 1. Das ist zwar schonmal eine nette Erkenntnis, aber noch nicht wirklich aussagekräftig. Also habe ich mal einen Blick in die Top 100 geworfen und habe aller Ergebnisse markiert, die direkt von mir stammen (Caution: long pic is long!):

KubaSeoTräume Top 100 13.08.2011

KubaSeoTräume Top 100 13.08.2011

Allein der visuelle Eindruck dürfte schon recht deutlich machen, dass die gespinnten Artikel auch weiterhin ziemlich zahlreich in den SERPs vertreten sind. Konrekt sieht es so aus, dass sich in den Top 100 51 Artikelverzeichnis-Artikel, Pressemitteilungen oder Freeblogs von mir befinden (im Screenshot blau markiert). Interessant ist dabei vor allem, dass die ersten Artikel bereits in dem Top 20 auftauchen. Davor befinden sich eben noch die anderen Teilnehmer, die natürlich entsprechend Linkbuilding für ihre Seiten betrieben haben und deshalb wohl auch besser ranken.

Und so ganz nebenbei: So ohne Weiteres rankt man in den Top 100 für das Keyword nicht. Das ist mir aufgefallen, als ich das Ranking von Martins Artikel gesehen hab (Platz 67), denn der tagSeoBlog rankt normalerweise auch ohne Backlinks ziemlich gut, weil die Seite an sich einfach stark ist.

Aus meiner Sicht ist da nichts von einer Abstrafung für gespinnte Texte zu sehen. Diese Annahme wird noch dadurch gestärkt, dass sich in den Top 10 insgesamt 3 meiner Teilnehmerseiten befinden (im Screenshot rot markiert). Hätte das Panda Update zu einer Abstrafung von gespinntem Content geführt, wäre das komplette Linkbuildingfundament dieser Seiten weggebrochen und sie hätten abrutschen müssen.

Natürlich ist das noch kein absoluter Beleg dafür, dass es durch das Panda Update keine Probleme mit gespinntem Content geben kann, aber an Hand der vorliegenden Fakten gehe ich momentan stark davon aus, dass Text Spinning auch jetzt noch hervorragend funktioniert.

Zusammenfassung

Zum Schluss wie immer eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum Thema Text Spinning und Panda Update:

  • Text Spinning ist eine Technik zur Vervielfältigung von Artikeln.
  • Das Panda Update versucht qualitativ minderwertige Inhalte abzustrafen.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass gespinnte Texte davon betroffen sind. Dies wurde an Hand eines Realbeispiel nachgewiesen.
  • Weiterhin scheint auch der Einfluss von Backlinks aus gespinnten Texte nicht vermindert, was ebenfalls an Hand eines Realbeispiel gezeigt wurde.

Your turn: Setzt ihr überhaupt gespinnte Artikel zum Linkbuilding ein? Wie sind eure Erfahrungen? Gab es starke Veränderungen nach dem Panda Update?

Hirnhamster

hat einen Bachelor in Angewandter Informatik und bloggt auf MySEOSolution regelmäßig zu Updates im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Außerdem freut er sich über Kontakte auf Google+ :)

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Kommentare (28)

  1. 1 seoonkel
    15. August 2011 um 10:10   

    Ein guter Beitrag und sehr schön dokumentiert. Mich würde allerdings ein Vergleich der Daten/Positionen in vier Wochen noch einmal interessieren.

  2. 2 SEO Voice
    15. August 2011 um 12:06   

    Ich denke auch wenn die Texte einigermaßen gut gespinnt sind werden diese auch weiterhin gut ranken. Man sollte halt auf jeden Fall nicht nur ein paar Wörter ändern sondern auch mal die Länge des Textes, Unterüberschriften, Aufzählungen etc. dann sollte es erst mal keine Probleme geben.

  3. 3 Hirnhamster
    15. August 2011 um 13:22   

    Dito.
    Die Texte im Test lagen alle bei mindestens 75% und sind eigentlich problemlos lesbar.

  4. 4 Holger
    19. August 2011 um 15:44   

    mit guten Spinning-Tools funktioniert das weiterhin gut. Man muss wie SEO Voice sagt natürlich noch etwas “nachhelfen”

  5. 5 Max
    21. August 2011 um 15:24   

    Hallo, Pascal.
    Das ist ein schöner Nachweis, den du da erbracht hast. Ich hatte immer geplant mal – für die Pressearbeit – deinen Article Spinner zu kaufen. Und wenn hier in 4 Wochen kein Update steht wo du beschreibst: Pustekuchen, Google bestraft doch, dann werde ich das auch machen. (Ganz nebenbei: Es ist ziemlich cool, daß es von deinem Produkt auch eine Demoversion gibt.)
    Und die Idee von SEO Voice sollte man tatsächlich beherzigen.
    Gruß, Max

  6. 6 DoFollowBlogger
    27. August 2011 um 05:32   

    howdy

    Ich finde diese Auswertung interessant, selbst wenn man berücksichtigt , dass Du ein Meister des Textspinnings bist, bekomme ich regelrecht Lust darauf, auch mal ein bisschen Texte zu wirbeln. Heheh…

    interessant ist übrigens auch, dass die Bunny mittlerweile zu dem Kuba-Key abgestürzt ist….

    cheers

  7. 7 Michael
    30. August 2011 um 10:48   

    Ich hatte mir vom Panda Update in (de) auch mehr erwartet. Klar sind einige große Portale (z.B. gutefrage) ganz schön gefallen, aber die auswirkungen sind doch deutlich geringer als ich vermutet(gehofft) habe.
    Da ist es kein Wunder, dass “GUTE” Text Spinning Artikel von dem Panda Update nicht erfasst wurden.

  8. 8 Ralf
    30. August 2011 um 21:16   

    Eigentlich sollten gespinnte Artikel – die in Presseportalen und Artikelverzeichnissen eingesetzt werden – belohnt werden. Wenn ich eine Seite in diversen Portalen und Verzeichnissen anhand eines Artikels vorstelle, dann ist der Inhalt sachgemäß der gleiche, das Rad kann nicht neu erfunden werden. Naturgemäß entsteht beim Einreichen einer Pressemitteilung bei diversen Presseportalen Duplicate Content. Wer sich hier die Mühe macht gespinnte Artikel einzustellen – für die man auch ersteinmal Zeit investieren muss – der sollte für seine Mühen und seine Arbeit eigentlich einen ordentlichen Schulterklapps erhalten.

    Ich habe die Demo-Version deines Article-Spinners ausprobiert und muss sagen: Top! Allerdings schreckt mich – ehrlich gesagt – der Preis schon ab. Sicherlich er mag gerechtfertigt sein, das ändert aber nichts an meinen Spinnweben in meiner Geldbörse. Wenn du eine Preis-Aktions-Woche demnächst einführen würdest, so kannst du mich gerne benachrichtigen, dann werde ich zuschlagen, versprochen.

  9. 9 Wiebke
    02. September 2011 um 10:24   

    Hallo Pascal!
    Was war denn bei diesen Deiner Artikel der durchschnittliche Einzigartigkeitsfaktor und der niedrigste?
    Und – hatte das einen Einfluß auf das Ranking (Z.B.: 80% unique weiter vorne als 37%)

  10. 10 Hirnhamster
    02. September 2011 um 10:33   

    Hey Wiebke,
    meine Artikel liegen immer zwischen 75% und 85%.

    Da mir nicht bekannt wäre, dass der Prozentsatz der Uniqueness ein Faktor wäre, glaube ich ich nicht, dass sich das aufs Ranking auswirkt. Entweder du hast DC (und rankst somit unter Umständen gar nicht) oder eben nicht. Oder um es mathematisch zu sagen: Das ist mMn. eher eine Schwellwertfunktion als ein linearer Zusammenhang :)

  11. 11 Hirnhamster
    02. September 2011 um 10:42   

    Hehe ja, auch ein gutes Argument. Gerade für Presseportale ist das echt prädestiniert – da hast du ja sonst wirklich kompletten DC. Win-Win :)

    Preisaktion ist erstmal nicht geplant. Kannst mir aber mal ne Mail schreiben, da finden wir schon ne Lösung ;)

  12. 12 Timo
    07. September 2011 um 16:15   

    An einer Preisaktion wäre ich auch interessiert.

  13. 13 Jens
    21. Oktober 2011 um 11:13   

    Ich finde gerade für Artikelverzeichnisse und freeblogs muss man nicht unbedingt “teuren” unique content verbraten. Und wenn ich mir so manche Domains anschaue, die Backlinks von “Contentmüll” (also gescrapter Content mit markovchain zufällig zusammengebaut und Links reingebaut) haben und trotzdem bei richtig schweren Keywords auf Seite 1 sind, dann habe ich bei vernünftig gespinnten Artikeln keine Bedenken, dass die rausfliegen.

  14. 14 Hirnhamster
    19. Dezember 2011 um 18:39   

    Im Newsletter anmelden, da werden sporadisch Preisaktionen für Abonennten angekündigt ;)

  15. 15 Chux
    30. Dezember 2011 um 14:25   

    danke für den informativen post! das werde ich doch gerade mal umsetzen ;-)

  16. 16 Ray
    07. Januar 2012 um 21:20   

    Danke für den Artikel. Die Frage interessierte mich just. Allerdings muss man einschränkend sagen, dass der Contest sich auf einen völlig isolierten Begriff ohne Marktkontext bezog. Natürlich können gespinnte Text dann ausschlaggebend sein. Ich habe für einen meiner Kunden einmal 50 gespinnte Texte in AVZe gebucht, wobei die Keywords einer starken Konkurrenz unterlagen. Und ich muss sagen, ich warte heute noch auf einen positiven Effekt. Dazu mag beitragen, dass es sich bei den AVZen, die in diesem Zusammenhang eingesetzt werden, meist um schwache Kandidaten handelt. Deshalb nehme ich an, dass Textlinks aus solchen AVZs keinen viel größeren Wert haben als Links aus Social Bookmarks. Das hieße, gezielt höherwertige AVZs probieren, inwieweit sie die Texte annehmen. Dasselbe gilt für Presseportale, die ja noch stärker redaktionell betreut werden. Ansonsten vielleicht doch lieber gute Texte für online-artikel.de & Co schreiben lassen.

  17. 17 Simon
    06. März 2012 um 19:37   

    Wenn man wohl richtig gut spinnen kann, dann machen Spinning Texte wohl Sinn. Aber laut Berichten im Internet, soll das alles andere als einfach sein. Die paar Texte die ich brauche, kann man auch locker von Hand erstellen. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein gut gespinnter Text wohl kaum von Google erkannt werden kann, denn auch von Hand geschriebene Texte können sich ähnlen, wenn man ein paar mal über das gleiche Thema schreibt.

  18. 18 Markus
    31. März 2012 um 19:28   

    Wie sieht denn dein Ranking nach dem jetzt erst eingespielten Panda-Update 3.4 aus ? Gibt`s ein Update auf dieser Seite ? Stehen deine Seiten mit gespinnten Inhalten immer noch so gut da ? Oder sogar besser ?

  19. 19 Hirnhamster
    17. April 2012 um 13:11   

    Hey Markus,
    jau sieht immer noch so aus. Bin mit 3 Seiten in den Top 4 vertreten und in den hinteren SERPs sind die AVZ Einträge und Pressemitteilungen. Kannst du aber auch einfach selbst kontrollieren ;)

  20. 20 Ditma
    02. Juni 2012 um 12:17   

    Hey,…

    sehr interessante Theorie, die Du auf jeden Fall eindrucksvoll bestätigt hast. Und genau solche Sachen sind enorm wichtig zu wissen, also nicht nur für Dich, sondern gerade für andere, die sich in Sachen Seo vielleicht nicht so gut auskennen.

    THX

  21. 21 Mario
    26. Juni 2012 um 07:21   

    Sehr schöner Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. Gespinnte Texte wird auch von google gut bewertet, wenn die Einzigartigkeit bei über 80% liegt.

  22. 22 Livio
    30. Juni 2012 um 12:23   

    Hallo Pascal,
    vielleicht erinnerst du dich ja noch an unsere Mails (der aus Ungarn), hab damals lange überlegt wegen dem fehlenden Thesaurus und ein eigenes zu kreieren war bzw. ist mir dann doch zu viel Arbeit. Wie es der Zufall will, bekam ich einen Auftrag von einer Firma aus Österreich, hab dann gleich zugeschlagen und bin einfach nur begeistert, was der Artikel Wizzard kann.
    Hab mich bei der Gelegenheit auch noch mal auf Deiner Seite umgeschaut und festgestellt, dass du das Problem Thesaurus zu lösen versuchst, allerdings sind die Dateien als Open Source nicht alle verfügbar (Seite nicht gefunden etc.) und im Fall der ungarischen Sprache kann man da zwei Dateien mit wenigen Kilobyte ergattern, der Inhalt dementsprechend schwach ist. Aber gut, für Texte in deutscher Sprache funktioniert alles prima, englisch wird hoffentlich aehnlich sein.
    Ein Problem möchte ich aber noch ansprechen, was mich sehr nervt. Bei mir auf dem Rechner ist als Grundeinstellung die ungarische Tastatur eingestellt. Mit Alt+Shift kann ich umschalten (DE bzw. EN), jedoch behaelt der Artikel Wizzard diese Einstellung nicht bei und sobald ich eine Funktion bediene (bsw. Open Sentence Dialog), schaltet sich die Tastaturbelegung automatisch wieder auf die Grundeinstellung. Das habe ich beim ersten Mal nicht so richtig bemerkt und erst beim Durchlesen der fertigen Texte ist mir aufgefallen, dass ich Káse statt Käse und őber anstelle von über getippt hatte. Alles kein Problem, man muss dann eben nur am Schluss mit Crtl+H den entsprechenden Umtausch vornehmen oder höllisch aufpassen und nach jedem Klick nochmals Ctrl+Shift betaetigen. Naja, auch Schönheitsfehler muss es geben, alles in allem bin ich dennoch sehr zufrieden. Dankeschön :)

  23. 23 Kathryn
    19. September 2012 um 09:06   

    Sehr schöner Artikel, Pascal,

    wie hat sich das ganze denn nun nach über einem Jahr und weiteren Updates entwickelt?

    LG, Kathryn.

  24. 24 Steff
    10. Dezember 2012 um 12:06   

    Hallo und guten Tag,

    vielen Dank für den tollen ARtikel. Das Pandaupdate hat es tatäschlich geschafft guten Content zu differenzieren.

    Meine Frage ist nun aber beim spinnen:

    - Wie viel % textunterschied sollten die gespinnten Texte haben? In der Regel sind diese bei mir zwischen 15-25% unterschiedlich. Mehr würde den Sinn zu sehr verfremden.

    - Wie sinnvoll ist es verschiedene Projekte mit gleichen SEO-Schema/Taktik zu SEOn? (10 Seiten, jeweils 100 Texte aus 100 gleichen Artikelverzeichnisse linken)

    - Wie sinnvoll ist es einen gespinnten Text (z.B 10x gespinnt) auf 10 Artikelverzeichnissen auf die gleiche URL zu linken aber mit verschiedenen Ankertexten aus dem Text?

    Google sollte ja anhand der Backlinks die Texte besser prüfen können ob diese Unique sind?

    Danke und viele liebe Grüße

  25. 25 Stefan
    30. Dezember 2012 um 00:39   

    Hallo, vielen Dank für diese Zusammenfassung mit echten Ergebnissen. Ich hatte gerade nach einer Angabe zur empfohlenen Prozentzaht für gespinnte Texte gesucht und habe nun einen Richtwert den ich versuchen werde umzusetzen (also um die 80% sollten es wohl schon sein). Habe das Text Spinning gerade erst entdeckt und werde wohl auch mal ein wenig testen und ausprobieren :) LG Stefan

  26. 26 Steffen Reiter
    23. März 2013 um 09:02   

    schöner und ausführlicher Artikel. Dass gespinnte Texte aber nicht an ihrer Wirkung verlieren, liegt doch in der Natur der Sache… Auch wenn es anders lautende Gerüchte gibt – Google ist nicht mit logischer Intelligenz gesegnet. Ein Mensch erkennt gespinnte Texte möglicherweise, eine Maschine nicht, wenn das Spinnen auch qualitativ hochwertig ist. Im Grunde ist es dann wieder unique Content und genau das will Google ja.

  27. 27 Martin
    06. Juni 2013 um 17:41   

    Vielen Dank für den schönen Artikel. Gibt es auch gut funktionierende Textspinning Tool als Onlineversion?

    Grüße aus Ansbach

    Martin

  28. 28 Hirnhamster
    12. Juni 2013 um 11:00   

    Hey Martin,
    schau dir mal den Text Spinner vom SEOKai an: search-one.de/tools/text-spinner/

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