Google Pinguin Update Teil 2 – Ein Workaround im Praxistest


Google Pinguin Update Teil 2

Im ersten Artikel zu Googles Pinguin Update „Google Penguin Update Teil 1 – Faktoren und Erfahrungen“ ging es um die Zusammenfassung der bisherigen Informationen zum Update, ergänzt um zwei oder drei eigene Gedanken. Der Artikel wird bei folgenden Erkenntnissen übrigens ergänzt, ist also einen Bookmark wert 😉 Am Ende des Artikels habe ich außerdem zwei Domains vorgestellt, die von dem Pinguin Update betroffen waren  – eine „positiv“ und eine negativ. Mit der letzteren habe ich ein kleines Experiment durchgeführt um zu überprüfen, ob es möglicherweise ein Workaround für betroffene Domains gibt. Dieses werde ich im Folgenden erläutern und die bisherigen Ergebnisse dokumentieren.

Gliederung

Die Ausgangssituation

Im letzten Artikel habe ich für die Domain zwei mögliche Faktoren genannte, die für den Absturz in den Rankings am ehesten verantwortlich sind:

  1. Verkauf von Links
  2. Qualitativ minderwertige Links

Nun wäre es nur logisch, auch an diesen beiden Punkten anzusetzen. Hab‘ ich aber nicht gemacht – and here is why:

Die Platzierung der Links ist noch für einige Monate vertraglich geregelt – zwar handelt es sich insgesamt nur um wenige hundert Euro aber selbst das wäre mir für einen „Schuss in’s Blaue“ ein wenig zu teuer. Vor allem, weil die Seite vor dem Absturz auch nur 10 bis 20 Euro im Monat über Affiliate-Programme abgeworfen hat.

Bei dem Abbau der minderwertigen Links besteht die Problematik in der großen Anzahl automatisiert erzeugter Backlinks, über die ich zum Teil keine Dokumentation besitze. Wie gesagt, hier habe ich mit ScrapeBox, Xrumer und Co. im Rahmen von SEO Contests experimentiert. Das reine Ausfindigmachen der Links reicht natürlich noch nicht aus um Googles Pinguin Update zu entkommen denn in den meisten Fällen dürfte eine Entfernung so gut wie unmöglich sein. Der Aufwand wäre bei diesem Ansatz (im Vergleich zur Aussagekraft und dem Nutzen) schlichtweg zu hoch und vermutlich auch nicht von Erfolg gekrönt.

Ganz abgesehen davon ist das Google Pinguin Update ein in Intervallen aktualisierter Algorithmus und es war nicht vorhersehbar, wann die nächste Datenaktualisierung stattfinden würden. Inzwischen weiß man allerdings, dass der erste Datenrefresh am 26.05.2012 – ca. 4 Wochen nach dem initialen Rollout – stattfand (Penguin 1.1). Aber selbst das ist natürlich noch kein Garant dafür, dass dabei etwaige Änderungen an der Seite selbst oder den Backlinks bereits von Google berücksichtigt werden.

Ein alternativer Ansatz für Pinguin Opfer

Domains, die in eine Penalty geraten, können manchmal durch einen Domainwechsel wieder „reanimiert“ werden und zumindest einen Teil der Rankings wiedererlangen. Zwar klappt das meist nur für kurze Zeit, wenn die auslösenden Faktoren der Penalty nicht beseitigt werden, aber je nach Domain und Nische kann das bereits ausreichen.

Den Ansatz finde ich aus zwei Gründen interessant:

  1. Ein Domainwechsel ist bei kleineren Seiten technisch sehr einfach zu realisieren. Es genügt, wenn die Domain gespiegelt wird und jede URL der alten Domain auf die entsprechende URL  der neuen Domain weitergeleitet wird. Da die Domain gespiegelt wird und alle URL Strukturen und Inhalte erhalten bleiben, lässt sich das mit einer Zeile in einer .htaccess Datei erreichen.
  2. Ich habe bereits zuvor erwähnt, dass ich glaube, viele Seiten seien zu Unrecht vom Pinguin Update betroffen. Es besteht also die Hoffnung, dass eine betroffene Domain bei einem nachfolgenden Feintuning des Pinguin Updates automatisch wieder entlassen wird – sofern sie denn „unschuldig“ ist. Und das auch ohne das Zeit und Geld in Maßnahmen investiert werden, deren Wirkung niemand mit Sicherheit vorhersagen kann. Der Domainwechsel wäre dann quasi als „Übergangslösung“ zu betrachten.

Die Nachteile sind natürlich ebenfalls offensichtlich:

  • Domains, die in Branding investiert haben, stehen mit dieser Lösung ziemlich blöd dar
  • Keyworddomains, die vermutlich teuer gekauft oder glücklich gesnappt wurden, wären – zumindest vorübergehend – wertlos
  • Ein Workaround ist ein Workaround ist ein Workaround…

Als langfristige Lösung für eine vom Pinguin Update betroffene Domain würde ich einen Domainwechsel also nicht empfehlen. Als Test finde ich es trotzdem ziemlich interessant 😉

Das Pinguin-Recovery-Experiment in der Praxis

Als „neue Domain“ habe ich kubaseotraeume.biz ausgewählt. Ein Überbleibsel aus einem früheren SEO Contest (guess which one :P) die bereits über eigene Backlinks verfügte, für mich aber keinerlei Bedeutung mehr hatte. Vermutlich nicht die beste Entscheidung, aber dazu später mehr.

Inhalte spiegeln

Zum Spiegeln der Inhalte von www.geld-im-internet.de auf www.kubaseotraeume.biz habe ich einfach kubaseotraeume.biz auf die physischen Dateien von geld-im-internet.de zeigen lassen (einfach mal ne‘ Mail an den Support vom Hoster schreiben, die können euch sagen wie das in eurem Fall funktioniert). Das ist einfacher, als die kompletten Dateien und alle Daten aus der Datenbank zu kopieren. Damit das Ganze auch unter WordPress funktioniert, musste ich außerdem noch das Plugin Domain Mirror installieren, denn WordPress führt sonst automatisch einen Redirect auf die Domain der Originalinstallation durch.

Domains bei WordPress spiegeln

Domains bei WordPress spiegeln

Canonical statt 301

Ein kompletter Domainwechsel kam für mich leider nicht in Frage, weil sich dabei auch die URLs der Seiten geändert hätten, auf denen Links verkauft wurden. Durch den kompletten Redirect der alten URLs und der 100%igen Übernahme des Contents hätte das zwar vermutlich keinen Unterschied gemacht, aber ich wollte unnötigen Stress vermeiden. Sofern die Links überhaupt noch einen positiven Effekt nach der Pinguin Abstrafung haben…

Als Alternative habe ich den Weg über Canonical Tags gewählt. Statt also jede Seite weiterzuleiten habe ich lediglich den Canonical Tag jeder Seite so angepasst, dass er auf die entsprechende Unterseite der neue Domain gezeigt hat. Da es sich wirklich um den identischen Content handelt, sollte das keine Probleme geben. (Natürlich ebenfalls nicht „sauber“ hinsichtlich der verkauften Links, aber schwerer von außen zu erkennen ;)). Das wurde realisiert, indem die folgenden Zeilen in der functions.php des WordPress-Templates hinzugefügt wurden:

function pl_changeLink( $content ) {
$text = "href=['\"]http://www\\.geld-im-internet\\.de/([^'\"]*?)['\"]";
$pattern = "#".$text."#";
$new = "href='http://www.kubaseotraeume.biz/\\1'";
$content = preg_replace($pattern, $new, $content);
return $content;
}

function pl_start_buffer(){
ob_start("pl_changeLink");
}

add_filter(
'init',
'pl_start_buffer'
);

Damit wird ein Filter über den kompletten Output laufen gelassen, bei dem ich alle vorhanden Verweise auf geld-im-internet.de durch kubaseotraeume.biz ersetzen lasse. Davon sind also zum Beispiel Canonical Tags und interne Links betroffen (sofern sie absolut gesetzt sind).

Entwicklung des Anti-Pinguin-Update-Experiments nach zwei Wochen

Am 13.5.2012 habe ich die Domains gespiegelt und die Canonical Tags angepasst. Zeitgleich habe ich in den Webmaster Tools über die „Submit URL via Fetch as Googlebot„-Funktion einen Crawl der Startseite von geld-im-internet.de angestoßen – inklusive der Option, verlinkte Seiten zu indexieren.

In den nächsten Tagen konnte ich mit der site:kubaseotraeume.biz-Abfrage feststellen, dass die neuen URLs im Index aufschlugen. Bessere Rankings konnten jedoch nicht erzielt werden. Dafür verschwanden allerdings die restlichen Rankings von geld-im-internet.de. Konkret konnte ich das an den Suchergebnissen für „Geld im Internet verdienen“ nachvollziehen, denn auch nach dem Pinguin Update rankte geld-im-internet.de dort noch auf der ersten Seite (wenn auch einige Plätze schlechter als vor dem Update).

Keywordentwicklung von geld-im-internet.de nach dem Google Pinguin Update

Keywordentwicklung von geld-im-internet.de nach dem Google Pinguin Update

Ich hätte eigentlich erwartet, dass kubaseotraeume.biz die Rankings von geld-im-internet.de zumindest ungefähr übernimmt. Das war aber nicht der Fall, denn kubaseotraeume.biz rankte für die erste Suchabfragen nichtmal in den Top 100. Selbst nach 15 Tagen konnte ich keinerlei nennenswerte Rankings oder Trafficveränderungen feststellen. Lediglich einige schlecht platzierte Keywords auf Seite 7 bis 10 wurden mir bei Sistrix angezeigt.

Keywordentwicklung von kubaseotraeume.biz nach dem Google Pinguin Update

Keywordentwicklung von kubaseotraeume.biz nach dem Google Pinguin Update

Von Sistrix gefundene Keywords für kubaseotraeume.biz in KW 22

Von Sistrix gefundene Keywords für kubaseotraeume.biz in KW 22

Ich habe den Versuch am 28.05.2012 abgebrochen, weil ich eine weitere Untersuchung unter diesen Bedingungen nicht für zielführend halte und bin nun gespannt, ob ich zumindest die Rankings für „Geld im Internet verdienen“ wiederbekomme.

Bewertung und Analyse der Ergebnisse

Das Experiment kann man wohl getrost als Fehlschlag bezeichnen und ich war mir zunächst unsicher, ob ich überhaupt darüber bloggen soll. Andererseits sind auch negative Erkenntnisse immer noch Erkenntnisse und die Zugfahrt von Bonn nach Hamburg ist lang – so why not 😉

Mir fallen vier mögliche Gründe ein:

  1. Die Canonical-Lösung ist doch nicht mit einer 301-Weiterleitung vergleichbar und führte deshalb zum Fehlschlag des Experiments. Meine letzten Canonical Tests liegen zwar schon etwas zurück, aber ich halte diesen Grund für nicht sehr wahrscheinlich, denn eigentlich ist der Canonical Tag ein sehr zuverlässiges Mittel  – vor allem wenn der Content Großteils identisch übernommen wird.
  2. Der Testzeitraum war zu kurz. Ich hätte noch länger warten müssen, um Ergebnisse zu sehen. Möglich, aber unwahrscheinlich, da Sistrix einige Rankings auf hinteren Ergebnisseiten für relevante Keywords festgestellt hat.
  3. Die Domain kubaseotraeume.biz war selbst von Pinguin-Update betroffen. Ist schwer zu sagen, weil ich bei der Domain keinerlei Rankings oder Traffic kontrolliere und sie auch nie Sichtbarkeit besessen hat. Wäre aber auf Grund des Linkbuildings durchaus möglich. In diesem Falle wäre es nur logisch, dass das Experiment nicht klappen kann. Halte ich für wahrscheinlich.
  4. Es funktioniert einfach nicht. Es ist nicht möglich, eine vom Pinguin betroffene Domain mit einem so simplen „Trick“ wieder auf die Beine zu bekommen. Die alte Domain überträgt die „schlechten“ Rankings also auf die neue. Kann gut sein, schließlich war es nur ein Experiment und genau genommen ist Pinguin auch keine Penalty sondern eben ein Algorithmus Update.

Ich werde jetzt erstmal abwarten, ob ich die wenigen noch vorhanden Rankings nach dem Pinguin Update für geld-im-internet.de wiederbekomme und das Ganze nochmal mit einer „frischen“, bisher unprojektierten Domain wiederholen.

Zusammenfassung zum Pinguin-Workaround-Experiment

Nach dem bisherigen Stand der Dinge vermute ich, dass man dem Pinguin nicht mit einem einfachen Domainwechsel entkommen kann. Allerdings kann der Fehlschlag auch andere Gründe haben (zu wenig Zeit, Canonical ungleich Redirect, „neue“ Domain war ebenfalls betroffen). Es wurde nicht getetestet, ob die Entfernung von Links oder eine Änderung am Content etwas bewirken.

Anmerkung: Einige Teile dieses Artikels wurden in Google Penguin Update Teil 1 – Faktoren und Erfahrungen integriert. Passt besser, denn Teil sollte eher als „ständig aktuelle Ressource“ zum Penguin Update dienen.

Wie ist deine Meinung? Hast du ähnliche Experimente durchgeführt? Findest du diesen Ansatz sinnvoll? Konntest du nach Pinguin 1.1 Veränderungen in den SERPs oder sogar erholte Domains erkennen? Share your wizdom 😉

Hirnhamster

hat einen Bachelor in Angewandter Informatik und bloggt auf MySEOSolution regelmäßig zu Updates im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Außerdem freut er sich über Kontakte auf Google+ 🙂

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Kommentare (22)


  1. […] Teil 2 ist unter Google Pinguin Update Teil 2 – Ein Workaround im Praxistest zu […]

  2. 2 Malte
    01. Juni 2012 um 11:02   

    Hallo Pascal,

    danke für Deinen Post. Ich habe selbst 2 Seiten, die negativ betroffen waren. Eine habe ich per 301 redirectet.
    Die Ergebnisse sind leider noch nicht wieder hergestellt. In den Serps taucht nun noch teilweise die alte domain direkt vor der neuen domain auf. Ich habe aber auch keinerlei Links für die neue domain aufgebaut. Diese war zuvor auch nicht projektiert – also ganz frisch. Mal abwarten und Tee trinken. (Nach meinem Wissen: SEO Weisheit Nr. 1)

    Bei der zweiten domain habe ich eigentlich ersteinmal gar nichts von außen gemacht. Ich habe ein wenig die Keyword density bearbeitet und die Texte mit Fotos / Bildern versehen. Nach einiger Zeit noch 2-3 Links entfernt, die money Keys beinhalteten. Danach noch einige wenige Brandlinks gesetzt.
    Das eine Hauptkey war von Platz 5 auf >200 abgestürzt. Aktuell ist es wieder in den Top 20 zu finden.

  3. 3 Hirnhamster
    01. Juni 2012 um 11:20   

    Hey Malte,
    wann hast du den Redirect eingerichtet? Wie groß (wie viele Unterseiten) war die Seite? Wunder mich ein wenig, dass die alte Domain überhaupt noch in den SERPs steht…

    Hat sich bei der zweiten Domain die Änderung nach dem Daten-Refresh des Pinguins ergeben (so um den 26.5 herum)?

  4. 4 Malte
    01. Juni 2012 um 13:25   

    Hey Pascal,

    das mit der zweiten domain kann ich bestätigen.

    Die 301 habe ich ziemlich kurz nach dem update gemacht. Allerdings liegen beide domains auf der gleichen IP. einmal DE und einmal NET. Vielleicht ist das das Problem. Habe einfach das Startverzeichnis auf die NET umgestellt und dann direkt beim Provider umgeleitet. War vielleicht zu faul gedacht.

  5. 5 Sebastian
    01. Juni 2012 um 14:43   

    Hi Pascal,

    Netter Test und danke für Deine Transparenz!
    Gerade negative Ergebnisse bringen Licht ins Dunkle, wenn auch die Testumgebung sicher etwas fragwürdig war und nur ein einzelner Fall betrachtet wurde.

    Dem Penguin Update jedoch lediglich per 301 redirect bzw. per Einrichtung von Canonical-Tags zu entkommen, wäre aber auch zu einfach, oder was meinst Du?

    Deine Aussage, mit der neuen Zieldomain vermutlich eine schlechte Wahl getroffen zu haben, würde ich gerne unterstreichen.

    Wenn auf die neue Zieldomain bereits massenhaft fragwürdige, automatisiert erstellte Links verweisen, ist damit ganz sicher keine gute Basis für einen Neustart gelegt. Man sieht das doch auch bei der Neuausrichtung von Expired Domains, wo bei einem Themenwechsel auch immer öfter eine SEO-Bauchlandung stattfindet.

    Gruß,
    Sebastian

  6. 6 Hirnhamster
    01. Juni 2012 um 15:00   

    Da stimm‘ ich dir in allen Punkten zu 🙂
    Der Ursprungsgedanke war, keine völlig neue Domain zu verwenden und da hat sich die kubaseotraeume.biz angeboten.. Hätte ich mal weiter denken sollen :/

  7. 7 Max
    03. Juni 2012 um 13:28   

    Hey, was ich nicht verstehe: auch hier ist immer die Rede von einem Penalty, überall anders liest man es ist kein Penalty sondern einfach ein Alog Update bei dem die Links entwertet wurden. Was stimmt denn nun? 🙂

  8. 8 Hirnhamster
    04. Juni 2012 um 13:16   

    Es ist ein Algo Update gewesen, keine Penalty. Deshalb sagt Google auch, dass ein Reconsideration Request nix bringt und dass man die auslösenden Faktoren entfernen muss. Es wurden aber nicht „einfach nur die Links entwertet“, sondern ich würde es eher als Klassifizierungsalgorithmus beschreiben. Wenn deine Seite als „Spam“ klassifiziert wird, dann wirst du in den Rankings zurückgestuft (was dann im Endeffekt die gleiche Auswirkung wie bei einer Penalty ist ;)). Does this make sense?

  9. 9 Rico
    03. Juni 2012 um 21:10   

    Hallo Pascal, das mit der Umstellung konnte ich auch soweit feststellen. Ich glaube 301 und cannonical wird nicht funktionieren 😉 … Es geht wohl wirklich nur über die Aufarbeitung der gesamten SEO-Tätigkeiten. Die Frage stellt sich hier nur, wie sich die Entfernung von Links und das ändern von Ankertexten auswirken wird. Könnte ja auch von Google weiterverarbeitet werden.

    Ich habe heute bei Sistrix die Domain dekoration.de im Monitoring gehabt, welche wohl auch aus dem Filter raus ist. Bei Xovi ist da nix zu sehen, aber die Rankings sind wohl wieder da. Ab die zuunrecht betroffen war soll mal jeder selbst entscheiden 😉 … Fakt ist, Sie hat die Rankings zurück.

    Hat jemand anderes Seiten im Blick, welche sich befreien konnten?

    Grüße

    Rico

  10. 10 Freetagger
    04. Juni 2012 um 16:33   

    Ich bin der Meinung einfach mal abwarten. Eine Seite war bei mir betroffen, doch ich habe nichts verändert und laut xovi monitoring spingen die SERPS fast täglich hin und her. Immerhin sind die Besucherzahlen wieder leicht gestiegen. Ist natürlich ärgerlich wenn man im Monat auf 400-500 Euro verzichten muss. Aber trotzdem interessant die ganzen Ansätze.

  11. 11 Max
    05. Juni 2012 um 06:01   

    Das mit der klassifizierung kann ich mir auch nur schlecht vorstellen dann kann ja jeder alles tun um seine Konkurrenz anfangen zu klassifizieren, wie will google sowas verantworten und unterscheiden?

  12. 12 Hirnhamster
    05. Juni 2012 um 09:56   

  13. 13 Max
    08. Juni 2012 um 21:27   

    Ja das ist heftig aber wie soll da gemessen werden wie weit eine Zurückstufung geht. Die Zurückstufung ist doch aber nie gleich sondern reicht von hier und da ein paar Rankings verlieren bis hin zu ganz aus dem Index.

    Soll der Klassifizierungsalgorithmus dann anhand der Spamlinks bzw. dem Linkmuster messen wie weit eine Zurückstufung der Rankings greifen soll?

  14. 14 Hirnhamster
    13. Juni 2012 um 13:34   

    @Max
    Ja, zum Beispiel. Wahrscheinlich werden da aber noch andere Faktoren mit einfließen. „Schwarz und weiß“ gibt es ja schon lange nicht mehr 🙂

  15. 15 Winfried Wengenroth
    08. Juni 2012 um 22:26   

    Hallo Pascal,

    wieder einmal ein kanllharter Blog 🙂

    Der Beste Satz ist:

    „Andererseits sind auch negative Erkenntnisse immer noch Erkenntnisse und die Zugfahrt von Bonn nach Hamburg ist lang – so why not“

    denn deine Einstelllung zum Bloggen ist die Grundidee von Blogs. Blog positiv or negativ but just blog about your speciality and show how to find your solutions 🙂

    Freue mich auf dein Anruf…

  16. 16 Tobias Clement
    20. Juni 2012 um 01:19   

    Hallo Pascal,

    ein sehr interessanten Ansatz hast du da verfolgt. Ich habe es etwas konservativer versucht und damit Erfolg gehabt, hier mal der Link: http://www.linkhammer.de/fallstudie-der-weg-aus-dem-pinguin/

    Grundsätzlich geht es um das verwässern der Anchortextdichte durch hochwertige Links.

  17. 17 Hirnhamster
    20. Juni 2012 um 09:43   

    @Tobias cool danke 🙂

  18. 18 Seolike
    20. Juni 2012 um 10:44   

    Bei mir sind 2 Domains von alleine wieder nach oben gestiegen. Ich vermute da wurde der Algorithmus noch mal überarbeitet. Meine Empfehlung: weiter gute links aufbauen und auch verstärkt auf Social Media setzen!

  19. 19 Thomas
    26. Juni 2012 um 12:52   

    Vielen Dank für den interessanten Bericht! Wie heißt es so schön in der Statistik – auch negative Ergebnisse sind Ergebnisse! 😉

    Gruß, Thomas

  20. 20 Matthias
    18. Juli 2012 um 13:07   

    wenn ich das richtig in Erinnerung habe, funktioniert der canonical auch nur bei Verweisen auf Urls der selben Domain und nicht über deren Grenzen hinweg?

  21. 21 Hirnhamster
    18. Juli 2012 um 23:20   

    Nein, Crossdomain-Canonical gibt es schon seit 2009 😉

    http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2009/12/handling-legitimate-cross-domain.html

  22. 22 Matthias
    24. Juli 2012 um 01:26   

    aber bei der Aussage: „[..] we do try to follow it where possible“, wäre vielleicht ein 301 vielversprechender für den Test gewesen. Zumindest wurde das bei allen bisherigen „Erfolgsstories“ so durchgeführt. Allerdings hat es wohl so gut wie keiner geschafft, die Rankings länger als 4 Wochen „oben zu halten“.

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